Gegen Nürnberg sollen die neonpinken Trikots wieder Glück bringen.
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Saison

Mit frischem Selbstvertrauen ins Derby

Panther empfangen am Sonntag die Nürnberg Ice Tigers und laufen dabei wieder in den neonpinken Third-Jerseys auf...

Gegen Nürnberg sollen die neonpinken Trikots wieder Glück bringen. · Johannes Traub/JT-Presse.de

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Der Bock ist umgestoßen. Im vierten Anlauf ist den Panthern gestern Abend bei den Krefeld Pinguinen der erste Sieg des Jahres 2022 gelungen. Der deutliche 6:1-Erfolg im Rheinland war geprägt von einer über 60 Minuten dominanten Leistung des ERC, der keinen Zweifel daran aufkommen lassen wollte, dass die drei Punkte trotz sechs fehlender Profis mit an die Donau genommen werden.

Keine Änderungen im Lineup

Mit dem Schwung des Kantersiegs in Krefeld soll nun auch morgen im Heimspiel gegen die Nürnberg Ice Tigers (16:30 Uhr) eine ebenso starke Leistung folgen, um das Wochenende zu perfektionieren und die maximale Ausbeute einzufahren, um den Platz unter den Top-Sechs vor der Olympia-Pause, die nach dem kommenden Wochenende folgt, weiter zu festigen. Ein Blick auf die Tabelle macht deutlich, welch große Bedeutung das Match gegen die Franken hat. Das Team von Cheftrainer Tom Rowe liegt nämlich nur drei Zähler hinter den fünftplatzierten Panthern auf Rang acht.

Weitere Panther-Profis werden für das Derby nicht in den Kader zurückkehren können. Kevin Reich, Colton Jobke, Daniel Pietta und Enrico Henriquez werden also ebenso fehlen wie die ohnehin noch gesperrten Mat Bodie und Chris Bourque. Nach der starken Leistung in Krefeld, in der die Reihe mit Brandon DeFazio (Hattrick und vier Scorerpunkte), Justin Feser (zwei Assists) und Frederik Storm (ein Tor, drei Vorlagen) dominierte und auch die anderen Sturmreihen überzeugen konnten, dürfte ERC-Coach Doug Shedden das Derby mit unverändertem Lineup angehen.

Nürnberg nur mit drei gelernten Verteidigern

Sogar noch angespannter ist die Personalsituation bei den Ice Tigers, die aufgrund von Verletzungen und sechs mit Corona infizierten Profis nur drei gelernte Verteidiger zur Verfügung haben. Weil in der Defensive sowohl Tim Bender, die Youngster Fabrizio Pilu und Julius Karrer sowie Andrew Bodnarchuk und Blake Parlett ausfallen, mussten am Freitag die gelernten Stürmer Tim Fleischer und Gregor MacLeod, Sohn von Ingolstadts U20-Coach Jeff MacLeod, als Abwehrspieler aushelfen. Umso beeindruckender war der 3:2-Sieg gegen die formstarken Grizzlys Wolfsburg. Offensiv können sich die Nürnberger vor allem auf die ersten beiden Reihen verlassen. Sportirektor Stefan Ustorf ist es gelungen, mit Tyler Sheehy, „Teilzeit-Verteidiger“ MacLeod und Ryan Stoa drei Importstürmer zu verpflichten, die unter den Top-Vier-Scorern der Mannschaft stehen. Kapitän und DEL-Rekordscorer Patrick Reimer hat nach einer für seine Verhältnisse schwachen Vorsaison wieder zu alter Form zurückgefunden und ist bester Punktesammler der Ice Tigers. Mit Daniel Schmölz haben sie zudem einen torgefährlichen Nationalspieler in ihren Reihen.

Fakten zum Spiel

Diskrepanz der Special Teams: Während die Nürnberger mit nur 17 Toren in Überzahl sowie einer Powerplay-Quote von 15,1 Prozent jeweils die schlechtesten Werte in der PENNY DEL aufweisen, stellen sie das zweitbeste Penalty-Killing aller 15 Clubs. 83,3 Prozent aller Unterzahlsituationen überstehen sie unbeschadet und haben dazu bereits sechs Shorthander erzielt. Nur der ERC konnte in eigener Unterzahl noch öfter treffen (neun Tore).

Neon-Serie: Die letzten drei Heimspiele gegen Nürnberg haben die Panther allesamt in neonfarbenen Trikots bestritten und dabei jeweils ungefährdete Siege eingefahren. In der Vorsaison feierten sie einen 7:0- und einen 8:0-Erfolg. Im ersten Duell der laufenden Spielzeit setzten sich die Ingolstädter mit 7:2 durch.

Das oberbayerisch-fränkische Derby gibt es wie gewohnt live bei Magenta Sport zu sehen und auf unserer Website berichtet der Liveticker.

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Gegen Nürnberg sollen die neonpinken Trikots wieder Glück bringen. · Johannes Traub/JT-Presse.de