
Neuzugang Samuel Dubé im Interview
Panther-Neuzugang Samuel Dubé. · JT-Presse.de
Er ist der Jüngste im Kader des ERC Ingolstadt und hat in seiner Vita Stationen bei den großen Nachwuchshochburgen vorzuweisen: Panther-Neuzugang Samuel Dubé. Bevor am Freitag die Saison in der PENNY DEL losgeht, haben wir uns mit dem 19-jährigen unterhalten.
Samuel, die Vorbereitung ist so ziemlich rum, das Trainingslager geschafft – wie hat es dir bisher persönlich gefallen?
Ich wurde super aufgenommen, sowohl vom Trainerstab als auch den Spielern. Ingolstadt ist super und es konnte nicht besser laufen.
Die Eishockeywelt ist klein und du kanntest auch schon ein paar Spieler beim ERC. Wen genau und mit wem hast du zusammengespielt?
Mit Leon Hüttl habe ich bei Bad Tölz gespielt, den kenne ich schon ewig. Brune, Gnyp und Henriquez kannte ich davor schon, aber nur als Gegner.
Mit der RB Hockey Academy und den Halifax Mooseheads warst du in zwei großen Nachwuchshochburgen. Letzteres Team spielt in der höchsten kanadischen Nachwuchsliga, du wurdest von Halifax gedraftet. Wie professionell läuft dort schon alles ab?
Professioneller geht es kaum. Ab der Sekunde, in der ich dort angekommen bin, dachte ich, ich wäre ein Profi. Man wird wie ein Profi dort behandelt und muss sich dementsprechend auch so aufführen. Halifax war sehr cool und man glaub auch gar nicht, wie viele Fans da zusehen. Es waren teilweise zehntausende zu Gast.
Wenn der Vater ein früherer Eishockey-Profi und heutiger Skills-Trainer ist, dann ist schon klar, welche Karriere man einschlägt, oder?
Ja, das war klar. Ich war nur im Stadion und immer dort, wo mein Vater war. An normalen Schultagen war ich bis 12 in der Schule und ab da im Stadion, das war wie ein kleines zu Hause für mich.
Du bist damals früh aus dem Elternhaus raus, mit 16 bist du nach Kanada gezogen und man merkt auch schon, dass du für dein Alter sehr reif bist. Wie schwer war das aber am Anfang und wie gut gut würdest du sagen hat dir das im Nachhinein getan?
Ich bin mit 16 nach Kanada und davor mit 13/14 nach Salzburg und habe dort in der Akademie gewohnt. Das hat mir definitiv gut getan – inzwischen ist es für mich nichts besonderes mehr, alleine zu wohnen und auf mich selbst aufzupassen. Am Anfang war es extrem hart, von daheim weg zu sein. Mein Vater war aber Trainer in Salzburg und daher ging das. Als ich mit 16 nach Kanada bin war ich es bereits gewohnt und es war für mich nichts schlimmes mehr.
Kommen wir zum Abschluss zu einer kleinen Schnellfragerunde:
Accent aigu oder accent grave?
(lacht) Accent grave?
Bei deinem Namen ist wäre es accent aigu.
(lacht) Das kann gut sein, das weiß ich selbst manchmal nicht.
Lieblingsspieler als du kleiner warst?
Mein Dad.
Brille oder Kontaktlinsen?
Ich trage Kontaktlinsen lieber, wenn ich weggehe, aber ich trage auch eine Brille gerne.
Diesen Eishockey-Moment werde ich nie vergessen…
Das war das Memorial-Cup-Finale, als wir in die Halle eingelaufen sind. Das ganze Stadion stand, 11.000 Zuschauer waren vor Ort.
Worauf freust du dich in dieser Saison am meisten?
Auf die Erfahrungen, die ich machen werde. Ich habe keine zu großen Erwartungen und möchte einfach die Chance, die ich bekomme, zu nutzen und eine gute Saison zu spielen.
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