Auch beim ERC Ingolstadt ließen sich viele potentielle Lebensretter für die DKMS registrieren. Foto: ST-Foto.de / Johannes TRAUB
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DEL-Kooperation bringt ersten Lebensretter hervor

Dank Initiative der DEL bislang 5.412 neue Spender in DKMS registriert...

Auch beim ERC Ingolstadt ließen sich viele potentielle Lebensretter für die DKMS registrieren. · ST-Foto.de / Johannes TRAUB

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Seit der Saison 2015/16 unterstützt die Deutsche Eishockey Liga (DEL) die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei im Kampf gegen Blutkrebs. Gemeinsam mit den 14 Clubs wirbt die Liga mit der Kampagne „POWERPLAY GEGEN BLUTKREBS“ bundesweit dafür, dass sich noch mehr Menschen bei der DKMS registrieren lassen. Im Rahmen der Initiative fanden bei allen Clubs Aktionen statt. Dank Werbung und auch dank enormen Engagement der Eishockeyfans haben sich insgesamt bislang 5.412 neue Lebensretter in die weltweit größte Stammzellspenderdatei aufnehmen lassen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir sowohl durch die Anzahl der Spender als auch die 25.000 Euro einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen Blutkrebs leisten konnten", sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke. "Dass nach vergleichsweise kurzer Zeit sogar ein konkreter Spender gefunden werden konnte ist dem großen Engagement der Clubs und der vielen Fans zu verdanken und bestätigt die Wichtigkeit unserer bundesweiten Initiative." Einen Stammzellenspender hat die Kampagne nämlich bereits hervorgebracht: Dario Troncone spendete für eine Amerikanerin.

Troncone ist seit vielen Jahren großer Fan der Adler Mannheim. Als der DEL-Club beim Heimspiel zur Registrierung aufrief, nahm er das Angebot sofort wahr: „In meiner Familie ist die DKMS schon seit vielen Jahren bekannt. Für mich war es selbstverständlich, mich als Lebensretter registrieren zu lassen. Dass ein Mensch so schnell meine Hilfe benötigen würde, damit habe ich natürlich nicht gerechnet“, erklärt Troncone. So überraschend schnell die Anfrage der DKMS kam, so klar war seine Entscheidung: „Ich habe keine Sekunde gezögert, auch weil sich die Mitarbeiter der DKMS für mich sehr viel Zeit genommen und alle meine Fragen ausführlich beantwortet haben“, beschreibt Troncone die weiteren Schritte. Der Eingriff sei im Vergleich zu der Tatsache, dass er damit ein Leben retten könne, „kaum der Rede wert“. Für den Eishockey-Fan stand von vorne herein fest: „Der Blutkrebspatient, der meine Stammzellen erhält, muss mit Sicherheit einen langen Leidensweg hinter sich haben. Ich würde mir wünschen, dass es nun bergauf geht. Rund drei Monate nach dem Eingriff darf ich anonym per Brief Kontakt aufnehmen, das werde ich auf jeden Fall machen.“

Neben den gewonnenen potentiellen Lebensrettern sorgte eine weitere Aktion für Aufsehen: Alle 14 DEL-Clubs gestalteten individuelle Torwartmasken und bewarben deren Auktionen. Insgesamt kamen bei den eBay-Versteigerungen knapp 10.000 Euro zusammen. Das Geld wird nun zu 100 Prozent für den Kampf gegen Blutkrebs verwendet. Zusammen mit den Sammelaktionen in den Arenen, Spenden einzelner Clubs und Versteigerungsaktionen von Clubs und Sponsoren zugunsten der DKMS konnten so in der abgelaufenen Saison bereits rund 25.000 Euro für den Kampf gegen Blutkrebs gesammelt werden.

Eine letzte Maske wird in den kommenden Tagen zugunsten der DKMS zu ersteigern sein. Der Designer Thomas Jetter, selber ehemaliger Eishockey-Torhüter, hat für die Initiative POWERPLAY GEGEN BLUTKREBS eine Maske mit den Logos aller 14 DEL-Clubs gestaltet. Dieses Unikat begeistert durch die filigrane Technik, mit der Jetter den Helm zu einem Sammlerstück der ganz besonderen Art gemacht hat. Weitere Informationen werden in Kürze auf www.dkms.de/del veröffentlicht.

DEL macht Werbung für Online-Registrierung

Die DEL wirbt weiterhin für die Registrierung bei der DKMS und verweist dabei auf die Möglichkeit der Online-Registrierung. Auf www.dkms.de/del können sich Interessierte mit wenigen Schritten ein Registrierungsset nach Hause bestellen und so die Initiative POWERPLAY GEGEN BLUTKREBS weiterhin unterstützten.

Alle Informationen zu POWERPLAY gegen BLUTKREBS und zur Online-Registrierung unter www.dkms.de/del und www.del.org.

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Auch beim ERC Ingolstadt ließen sich viele potentielle Lebensretter für die DKMS registrieren. Foto: ST-Foto.de / Johannes TRAUB
Auch beim ERC Ingolstadt ließen sich viele potentielle Lebensretter für die DKMS registrieren. · ST-Foto.de / Johannes TRAUB